biography - Miroslav Wagners


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Miroslav Wagner wird am 2. 8. 1942 in Prostejov geboren.

1964 – 69
Philosophische Fakultät der Palacky Universität in Olmütz. Während des Studiums intensive Beschäftigung mit Schrift und Typografie.

1970
Fachassistent im Museum des Tschechischen Schrifttums in Prag. Er entwirft zahlreiche Film- und Ausstellungsplakate.

1977
Er ging ins Exil nach Deutschland, wo er bis 2005 lebt und arbeitet.

1984 – 89
Aufenthalte in Venedig. Entstehung einer Reihe von Venezianischen Aquarellen.
Im Herbst 1984 Begegnung mit Walter Koschatzky in Albertina, in Wien. Der Erwerb eines Aquarell für die Graphische Sammlung ist für ihn eine Bestätigung und Ermutigung in dieser Technik konsequent weiter zu arbeiten.

1986
Am 5. März erwirbt er die deutsche Staatsangehörigkeit. Im Wettbewerb um die Gestaltung der neuen tschechischen Fibel erteilt ihm die Jury, unter dem Vorsitz von Jirí Kolár, einstimmig den ersten Preis und empfielt den Entwurf von Miroslav Wagner zur Realisierung. Vom Österreichischen Bundesverlag, ÖBV, in Wien, mit der Illustratiaon und grafischen Gestaltung der tschechischen Fibel Máma, táta, já a Eda betraut. Beginn der Zusammenarbeit mit dem Dichter Jirí Grusa, an der Fibel.

1989
In Paris begegnet er Jirí Kolár. Er arbeitet an Radierungen für ein Portfolio, herausgegeben in Revue K., Paris.

1998
Beginn der Zusammenarbeit mit der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf im Bereich des graphischen Designs.

2000
Im Plakatwettbewerb des Bundes Deutscher Grafik Designer (BDG) gegen Rechtsradikalismus, Ausländerfeindlichkeit und Intoleranz wurde Miroslav Wagner für sein Plakat „Nochmals“ mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Seit 2001 lehrt er Kommunikationsdesign und Typografie an der TERTIA Düsseldorf, Akademie für Werbung und Kommunikation.
 
2005
Rückkehr in die Tschechische Republik.

2006
Retrospektive  im Museum Prostejovska v Prostejove.


Arbeiten in öffentlichen Sammlungen

Kunstgewerbemuseum in Prag (CZ)
Museum des Tschechischen Schrifttums in Prag (CZ)
Mährische Galerie Brno in Brünn (CZ)
Graphische Sammlung Albertina in Wien (A)
Städtisches Museum in Mons (B)
Raiffeisenbank Zell (Mosel) (D)
Galerie Jana Koniarka in Trnava (SK)
Plakatmuseum Wilanovo, Warschau (PL)
Die Sammlung der Stadt Prostejov (CZ)
Sammlung der Tschechischen Serigrafie, Ostrava (CZ)

Privatsammlungen

Tschechische Republik, Deutschland, Italien, Österreich

Auszeichnungen

1987 1. Preis im Wettbewerb Die neue tschechische Fibel
2000 1. Preis im BDG Plakatwettbewerb Gegen Rechtsradikalismus, Ausländerfeindlichkeit und Intoleranz.